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Frikadelle-am-Ohr.de Foren-Übersicht -> Fettes Brot On The Road -> Fernsehen / Radio / Presse -> Thema: Kritik im Feuilleton der "Neuen Welt"

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mentya
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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 21:03    Titel: Kritik im Feuilleton der "Neuen Welt" Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, liebe Mitschnacker da draussen.
Habt Ihr dies gelesen? Es ist zwar etwas älter (vom 02.05.),
aber ich hab's bisher hier noch nicht gefunden.
Was haltet Ihr davon?
mentya


02.05.2005

Feuilleton

Kai Degenhardt


Forever infantil

Kumpel, Klassenkasper und der süßeste Junge der Oberstufe: Fettes Brot machen seit Jahren Raucherecken-HipHop

Schönen guten Abend, meine Damen und Herren / Wir machen Rap-Musik, und wir hören sie gern.« So begann die erste Platte der Fantastischen 4. Auch 15 Jahre später sind das Nervigste am deutschen HipHop immer noch die belämmerten Texte. Das karnevalistische Witzischkeits-Sperrfeuer aus pausenlosen Doppel-, End- und Schüttelreimen, die banalen Themen: Drogen, Posen, Trennungsschmerz. Es ist wirklich kaum auszuhalten, womit man da regelmäßig zugepetert wird. Auch wenn’s hier und da ein paar Ausnahmen gibt. Das meiste, was in Funk und Fernsehen dargeboten wird, bleibt vertonte Bierzeitung oder neuerdings: rhythmisierter RTL-Dirty-Talk.

In Hannes Lohs und Sascha Verlans Standardwerk »20 Jahre HipHop in Deutschland« heißt es, Rap sei in den achtziger Jahren zuerst von den hiesigen Migrantenkids adaptiert worden. Deren persönliche und soziale Erfahrungen hätten am ehesten korrespondiert mit den textlichen Inhalten und den musikalischen Ausdrucksformen des New Yorker Ghetto-Styles. Das ist gewiß nicht falsch. Auch in Frankreich entwickelte sich die dortige Form von HipHop in eben diesem Biotop. Die Feststellung, daß spätestens zu Beginn der Neunziger in Deutschland eine Spaltung stattfand, in sogenannten »Oriental HipHop« und »Deutschrap« geht ebenso in Ordnung, wobei sich auf letzteren, im Zuge der allgemeinen nationalen Wiedervereinigungs-Besoffenheit, die Medien gestürzt hätten. Doch das rein kulturindustrielle Vereinnahmungs-Szenario greift zu kurz: 1992 war nämlich nicht nur das Jahr des großen Fanta-4-Hypes um »Ist es die da mit dem dicken Pulli an«. Die Nazipogrome von Rostock bis Solingen, deren politische Beantwortung durch den Allparteienkompromiß und die faktische Abschaffung des Asylrechts sorgten dafür, daß Migration zum Straftatbestand und Abschiebung in Heimat- bzw. »sicheres Drittland«, sprich: Deportation, zum Normalfall der Behandlung Nicht-Deutscher wurde. Es sollte sich vor diesem Hintergrund niemand wundern, daß das Genre hier zu einem Mittelschichtsrefugium geworden ist, und erfolgreicher deutscher HipHop seitdem so klingt, als hätten Peter Kraus oder Hugo-Egon Balder persönlich die Lyrics redigiert.

Fettes Brot machen da leider keine Ausnahme. Schon die Titel ihrer Hits geben Aufschluß darüber, woher der Wind weht: »Frikadelle am Ohr«, »Silberfische im Bett«, »Schwule Mädchen«. Alles Abtanz- und Mitgröl-Klassiker für Erstsemesterfeten und Klassenfeste. Die über die Jahre wechselnden Pseudonyme der drei Bandmitglieder – Björn Beton, Speedy Konsalik, König Boris – klingen, als hätte Udo Lindenberg sie sich ausgedacht. Das Rollenmodell der Kapelle ist die ewige Schülerband, bestehend aus Kumpel, Klassenkasper und dem süßesten Jungen der Oberstufe. Da sie sich aber in einen antirassistischen Kontext einordnen ließen, entsprechende Solikonzerte gaben und auch mal klar und explizit Position gegen den ultrarechten Hamburger Innensenator Schill bezogen, waren sie mir als Band immer irgendwie sympathisch. Nur ihre Songs machte das natürlich nicht besser.

Das neue Album heißt »Am Wasser gebaut«, und zur Single-Auskopplung »Emanuela«, das »Schnappi« von Platz eins der Charts peitschte, und Fettes Brot endgültig an sämtliche Grundschulhöfe und Ballerbuden, Fußballstadien und Après-Ski-Hütten andocken ließ, braucht man kein Wort zu verlieren. Was gibt’s sonst darauf zu hören? Gewohnt gut gearbeitete Instrumentals, filigrane Drumloops, originelle Arrangements, und den aus jeder gerappten Zeile rauszuhörenden Pinneberger Slang finde ich persönlich sehr charmant. Die Texte drehen sich größtenteils um Mädchen und Partys. Inzwischen über 30 und Familienväter, dachten sich Fettes Brot aber auch, es stünde jetzt mal an, ein bißchen in Sozialkritik zu machen. Das hätten sie besser bleiben lassen. Waschkörbeweises Freche-Reime-Auskippen über Themen wie alleinerziehende Mütter (»Soll das alles sein?«) und das Elend der Welt (»An Tagen wie diesen«) ist wirklich unangebracht. Was dabei herauskommt, ein unsägliches Geschnatter. Das salsaesk angehauchte Stück »Kuba« ist dabei die Krönung und an pubertärer Einfalt wirklich nicht mehr zu überbieten.

Zur Zeit sind sie auf Tour, und ich schätze, auch die Konzerte beginnen mit dem Opener der neuen Platte, in dem es heißt: »Wir sehn gut aus wie immer, ihr seht gut aus wie immer / Wohin man guckt nur coole Macker, heiße Frauenzimmer / … ihr seid im Haus wie immer … / und heute abend brennt die Luft, daß euch die Augen flimmern.« Wie gesagt, bisweilen ist es unglaublich nervig.

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Lenje
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Lenje ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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BeitragVerfasst am: 23.05.2005, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ey wie dumm kann man sein bitte?
Wenn die sich die texte angehört hätten von z.B soll das alles sein,dann hätten die auch nich son scheiß geschrieben über DAS lied und auch den rest der da stand is ziemlicher MÜLL !!!!
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Mil caminos que van a Roma,solo uno me lleva ti,
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Spiderwoman
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 00:57    Titel: Re: Kritik im Feuilleton der "Neuen Welt" Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke für den Bericht, mentya.

Ui ui ui... Das ist ja mal ein ziemlich hartes Stück Brot... Oh je, da kommt der typische FB-Fan durch! Ein platter Kalauer jagt den nächsten! lol.gif

Aber jetzt zu dem Artikel: Das kann doch wohl im Ernst nicht sein Ernst sein?!?
Ich finde die "Argumente" und die Schlüsse, die hier gezogen werden, jedenfalls mehr als fragwürdig. Man merkt doch an etlichen Stellen, dass der Autor sich nur sehr oberflächlich mit dem Thema beschäftigt hat.
Wieder mal typisch, dass als Beispiel für die textliche Vielfalt (oder laut dem Autor Nicht-Vielfalt) der Brote wie immer nur die Singles herangezogen wurden. rolleyes.gif Dass die Brote sehr wohl Songs haben (und das auch schon vor AWG!), die sich mit ernsteren Themen beschäftigen, wurde natürlich wieder übergangen. Vermutlich, weil der Autor sich noch kein einziges Brote-Album ganz angehört hat.

Ok, sie mussten damit rechnen, dass der ganze - mittlerweile wirklich ziemlich unsägliche - Emanuela-Hype eben auch solche (nicht mal so ganz unbegründeten) Reaktionen hervorruft. Das ist nunmal Wasser auf den Mühlen der Brote-Hasser/-Kritiker.
Und auch dass diese auf den Song "Soll das alles sein?" nicht gerade begeistert reagieren, hatte ich ja schon kommen sehen (Zitat: "Inzwischen über 30 und Familienväter, dachten sich Fettes Brot aber auch, es stünde jetzt mal an, ein bißchen in Sozialkritik zu machen."). Ich hatte aber eher damit gerechnet, dass der Kritikpunkt sein würde, dass die Brote ihren üblichen Wortwitz diesmal weggelassen haben und stattdessen das Thema mal ganz ernst angegangen sind.
Aber das hier
Zitat:
Waschkörbeweises Freche-Reime-Auskippen über Themen wie alleinerziehende Mütter (»Soll das alles sein?«) ist wirklich unangebracht.

ist ja wohl total aus der Luft gegriffen! Wo sind denn bei "Soll das alles sein?" bitteschön die Wäschekörbe voller frecher Reime?!? Hat sich dieser Typ den Song überhaupt mal angehört?!? Das ist ja wohl total daneben...
Und auch die Kritik an "Kuba": Schade, dass eine augenzwinkernde Auseinandersetzung mit ernsteren Themen bei vielen Leuten immer noch als bloße "Rumkasperei" ankommt. Auch als (Möchtegern-?)Intellektueller könnte man sich ja ein letztes Quäntchen Humor bewahren... rolleyes.gif

Und wenn er den "Spaß-Rap" von Bands wie den Fantas oder den Broten so unerträglich findet, welche Art von deutschem HipHop findet er denn dann gut? Er unterscheidet zwar zwischen 2 verschiedenen Richtungen, aber die andere scheint ihm ja auch nicht sonderlich zuzusagen... (Zitat: "rhythmisierter RTL-Dirty-Talk")
Wenn dieser Mensch also mit der gesamten Bandbreite des deutschen HipHops nichts anfangen kann, dann wundert mich auch der Bericht nicht. Eine Spinnchen-Rezension über die neuste Wolle Petry-Scheibe würde wohl ähnlich euphorisch ausfallen... Mit dem klitzkleinen Unterschied, dass ich mich nicht über Musik äußern würde, mit der ich eigentlich überhaupt nichts am Hut hab.

Das Ende vom Lied: Ein Artikel, der wirklich alle unreflektierten Klischees ("die ewige Schülerband", "alles Abtanz- und Mitgröl-Klassiker", ...)aufwärmt, die je im Zusammenhang mit den Broten geäußert wurden. Ein Autor, der außer Gemotze nicht viel von sich gibt und leider auch nicht wirklich seine eigene Meinung äußert (- wenn er denn überhaupt eine zu diesem Thema hat).
Keine schöne Sache. confused.gif


Leicht genervte Grüße,
das Spinnchen
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In der Not ist FETTES BROT dein Rettungsboot!

Zuletzt bearbeitet von Spiderwoman am 24.05.2005, 00:57, insgesamt einmal bearbeitet





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remanka
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 03:16    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Aaaalso,
irgendwie kommt es mir so vor, als ob der Autor keine ahnung vom deutschen hiphop hat. aufgrund dessen hat er sich einen schönen aufhänger aus dem erwähnten standardwerk gesucht und gleich mal alles soziale deutsche geschichtswissen mit hiphop in verbindung gebracht. dann spielt er mit lauter hochgestochenen begriffen herum, nur damit sein artikel glaubwürdiger klingt. und dann auch noch diverse billige stilmittel benutzt (jaja, das deutsch-abitur kommt wieder zum vorschein redface.gif )
ich meine, jeder hat das recht auf eine eigene meinung, aber die muss dann nicht gleich so undifferenziert daherkommen. was für mich jetzt im endeffekt die aussage dieses artikels ist: fettes brot sind als menschen toll (siehe schill), aber weil sie gern mit den worten rumspielen, werden sie gleich als infantil bezeichnet.

nun ja, wie das spinnchen schon sagte: schönes aufwärmen und vertiefen von klischees.
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Fight the night





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Sebhe
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Sebhe befindet sich auf einem aufsteigenden Ast
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Bin gerade in der Schule und kann mich deshalb leider nur kurzfassen, aber wie verpeilt kann man denn nur sein. Der Autor dieses Textes hat offensichtlich den Sinn des deutschen Fun-Hip-Hop missverstanden.

Warum kann man denn sowas schreiben, auch wenn man die Musik nicht mag? Ich finde das echt total unverständlich und ich denke, dass solche Artikel nicht noch öfter erscheinen wollen, sonst passiert mit dem guten deutschen HipHop wie das selbe wie mit Computerspielen in der Presse werden sie mit falschen Argumenten geliebt und die Spieler / Hörer können nichts dagegen machen.

Also ich kann den scheiß echt net verstehen.
Sry, das ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe!

mfg
Sebhe
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mentya
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi an alle,
jetzt komm' ich endlich dazu, etwas zu diesem Artikel zu sagen, den ich schon vor ein paar Tagen gefunden hatte und der mir seitdem schwer im Magen lag. Spinnchen hat meine Gedanken schon größtenteils in Worte gekleidet, vor allem zu den beiden Songs "Soll das alles sein" und "Kuba", auf die der Verfasser hauptsächlich einschlägt.
Gerade bei "Soll das alles sein" fand ich die Brote sehr überzeugend und bewegend. Und das man "Kuba" mit Augenzwinkern anhören sollte, wird jedem spätestens dann klar, der den Song bis zu Ende anhört und über Björns Satz "Erzähl' von dem Fiasko bloß nix Fidel Castro" stolpert. Man kann über eine Revolution doch auch mal mit lockeren Worten philosophieren, ohne sich gleich als "pubertär" abstempeln lassen zu müssen.
Leider muß ich Spinnchen auch recht geben, dass mit solchen Pauschalurteilen über die Brote gerechnet werden mußte, je bekannter sie wurden. Das wird wohl noch schlimmer werden, wenn sie wirklich "Soll das alles sein" als zweite Single auskoppeln sollten, wie an anderer Stelle hier im Forum spekuliert wurde. Dann wird es erst recht heissen: jetzt machen sie auf sozialkritisch, damit sie nicht in die Ballermann-Schublade gesteckt werden.
Mich wundert aber auch die Aussage: "... waren sie mir als Band immer sympathisch, nur ihre Songs macht das nicht besser." Ich finde, man kann die Menschen und die Musik, die sie machen, doch nicht so völlig trennen. Entweder mag ich das, was sie mit ihrer Musik ausdrücken wollen, oder ich halte sie für infantil. Dann kaufe ich ihnen aber ihr auch Image nicht ab. Gerade die Brote haben auf mich bisher einen sehr authentischen Eindruck gemacht, wenn sie ernsthaft Stellung zu einem Thema bezogen haben.
Und was den "Opener" angeht, der ist doch der perfekte Konzertbeginn für die "Mutter aller Partybands", die den Leuten aber auch immer schon etwas mehr zu sagen hatte als nur "wir werden jede Party rocken, ne"!
mentya
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Chillgirl
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 16:13    Titel: Re: Kritik im Feuilleton der "Neuen Welt" Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

maan was für ein nullchecker. naja aber zum glück gibt es noch die eingefleischten fettes brot fans die sie verteidigen. mir fällt nichts mehr ein was ich noch zu sagen hätte *hmpf* ausser das ich auch überhaupt nicht finde, dass "soll das alles sein" auch nur im geringsten lustig oder verspottend klingt. motz_6.gif bevor man lästert sollte man sich viellecht auch mal etwas informieren. *grr*

und dann noch eine kleine frage:
mentya hat folgendes geschrieben:

Kumpel, Klassenkasper und der süßeste Junge der Oberstufe: Fettes Brot machen seit Jahren Raucherecken-HipHop.

wer ist wer? lol.gif
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Tagtäglich standst du früh vor meiner Tür nachträglich dank ich dir dafür
Es ist schwer zu beschreiben: Ich wollte ewig dein Herzbube bleiben,
doch jeder kroch in sein Loch verschlossen und verschwiegen und da liegen wir immer noch.

Zuletzt bearbeitet von Chillgirl am 24.05.2005, 16:14, insgesamt einmal bearbeitet





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franzi
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 16:36    Titel: Re: Kritik im Feuilleton der "Neuen Welt" Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Chillgirl hat folgendes geschrieben:

und dann noch eine kleine frage:
mentya hat folgendes geschrieben:

Kumpel, Klassenkasper und der süßeste Junge der Oberstufe: Fettes Brot machen seit Jahren Raucherecken-HipHop.

wer ist wer? lol.gif


Och ich finde das ist variabel. Wer gerade mal der süße Junge sein möchte, ist es dann auch. Oder der Rowdy. Fulltime ist das ja auch anstrengend wink.gif
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Jess
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BeitragVerfasst am: 24.05.2005, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo an alle!
Was ist das denn bitte für ein bescheuerter Artikel? daumenrunter.gif Der Autor hat doch gar keine Ahnung. Weis der eigentlich wer die Brote sind? Der soll sich mal Zeit nehmen und die Musik von Fettes Brot sich anhören, dann merkt er dass die genau das Gegenteil sind von dem was er in seinem Artikel geschrieben hat.
Liebe Grüße an alle FB-Fans!





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Ina
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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hab grad auch ganz empört den artikel gelesen, und kann mich euch allen nur anschließen.
verpeilter als dieser 'schreiberling' kann man glaub ich gar nicht sein. und irgendwie... ach ne, ich reg mich leiber nicht auf. ihr hab ja auch schon alles gesagt. aber abschließend doch noch ein bisschen motz_6.gif 00000571.gif daumenrunter.gif

so. verständnislose grüße, Ina
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*versuch nicht anders zu sein als ich bin, weil das kein' zweck hätt* (der wunderbare denyo)





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Ludi
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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Autsch,... das tut ja richtig weh so was zu lesen...
mehr fällt mir "leider" zu diesem "komischen" Typen net ein... so a Spast.. tut mir leid...





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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Oh mann, wenn ich eine band schon verreißen will, dann sollte ich mich doch wenigstens so'n bisschen bei ihrem musikalischen schaffen auskennen. das war beim lieben degenhardt wohl nicht der fall.
und so typisch, dass sich sowohl drüber aufgeregt wird, dass sie zu albern sind (kuba---BITTE?!!!), als auch, dass ihnen sozialkritik nicht steht (soll das alles sein). aber das dem kerl auch mal in den sinn kommt, dass man sowohl das eine, als auch das andere bringen kann, ist wohl zuviel verlangt.
sich nicht auskennen und einen horizont wie ein suppenteller haben, das sind mir die richtigen.
wahrscheinlich sitzt er zuhause und hört sich seit jahren "vater" von der dritten generation an und hält das für den gipfel des deutschen hip hop. also bitte. unglaublich. 00000571.gif

achja, und in seiner kleiner gedankenwelt hat er's sicher so zugeordnet:
schönling-martin
kasper-boris
kumpel-björn
blöder gehts ja nun wirklich nicht.
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Lu
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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo ihr Lieben,
der Inhalt wurde ja nun schon umfangreich von euch kritisiert. Aber ich finde vor allem auch die Art und Weise wie er sich ausdrückt beziehungsweise wie es bei mir hier ankommt unglaublich patzig und gerade zum Schlusssatz hin klingt es für mich einfach nur frustriert. Zumindest war das das Erste, was mir in den Sinn kam.
Zusätzlich emfpinde ich den Text als stellenweise schlecht geschrieben und frage mich ernsthaft, was der Autor der geneigten Leserschaft eigentlich wirklich auftischen will.
Liebe Grüße
Die Lu
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"Persönlich glaube ich ja, so ‘n wutschnaubender Budenzauber ist nicht so besonders dufte für die Zuschauer"





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mentya
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mentya befindet sich auf einem aufsteigenden Ast
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BeitragVerfasst am: 25.05.2005, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lu, hallo an alle Mitfrikadellen da draussen,
was auch immer der Autor bezweckt, man kann es wohl kaum eine konstruktive Kritik nennen. So etwas wie dieser Text bringt doch niemanden weiter. Es bezweifelt ja keiner, dass es bei den Songs und Texten der Brote kritisierenswerte Stellen gibt, auch bei den ernsthafteren Themen. Aber sie haben doch wenigstens eine vorurteilsfreie Auseinandersetzung verdient, und nicht solche pauschalen Klischees.
Man kann nur vermuten, was ihn so frustet. Er scheint jedenfalls das Recht auf Sozialkritik gepachtet zu haben. Und die Brote sind zu sehr "Mittelschicht" und viel zu albern, um sozialkritisch sein zu dürfen. Aha.
Gut, dass das nicht alle so sehen.
mentya
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Chillgirl
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BeitragVerfasst am: 26.05.2005, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

also ich kann mich nur der meinung zum letzten satz anschließen. wenn die brote ihn nerven soll er sie halt nicht hören. motz_6.gif
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