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Frikadelle-am-Ohr.de Foren-Übersicht -> Vinyl, CDs und DVDs -> Songtexte -> Thema: [Album] Fettes Brot für die Welt (2000)

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Spiderwoman
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 01:45    Titel: [Album] Fettes Brot für die Welt (2000) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Fettes Brot für die Welt



A-Seite:
1. Intro (1:39)
2. Da draussen (5:22)
3. Gangsta Rap (Rmx) (4:29)
4. Bela ruft an (0:36) *
5. Was hat der Junge doch für Nerven (4:18)
6. Hubschraubermütze (0:34) *
7. Silberfische (Headknot Rmx) (5:10)
8. Kleiner Nager (mit Bo & Tobi) (3:40)
9. Frikadelle am Ohr (Weekend Blues) (7:14)
10. Hausmänner & Liebhaber (8:48)
11. Drogen (0:16) *
12. Dusch Dich mal (4:16)
13. Schade Schokolade (4:36)
14. Das Lied vom Ende (5:03)
15. "Die da" hat mir gut gefallen (0:25) *
16. Smudos Traffic Beatbox Jam (3:49)
17. Von Hamburg nach Haiti (4:56) °

B-Seite:
1. Lua spricht (0:08) *
2. Rock Mic's (Rmx) (4:07)
3. Kleines Kind (Demo) (6:04)
4. Schweizer Romantik (0:25) *
5. Das Präteritum schlägt zurück (5:55)
6. Meh' Bier (Demo) (4:49)
7. Schule der Gewalt (2:48)
8. Freak-a-deli d'Amour (mit Cheeseslider) (6:01)
9. Sonntag (5:16)
10. Raptus Melancholicus (9:46)
11. Jugend forscht (mit Eins, zwo) (4:16)
12. 6 Million ways to Rome, choose one (AB’s Version) (3:42)
13. Herrenabend (4:18)
14. Dr. Dur (0:05) *
15. Wir können auch anders (4:10)
16. Schwarzbrot - Weißbrot (mit Beggars) (3:38)
17. Nordfisch bei Nature (Live in Husum) (5:07)
18. Tschüssikowski Hardcore (0:08) *

* = Skits
° = Instrumental


Veröffentlichungstermin: 15. Mai 2000

Die Urheberrechte sämtlicher Texte liegen bei den Verfassern “Fettes Brot”. Kontakt: www.fettesbrot.de
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Zuletzt bearbeitet von Spiderwoman am 24.04.2005, 02:53, insgesamt einmal bearbeitet





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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 01:46    Titel: 1. Intro (1:39) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

1. Intro

Wir präsentieren dir Rap-Musik im Glitzerkleid
Dabei verlieren wir ganz sicher unsre Sittsamkeit
So dass keiner von euch Hängern länger sitzen bleibt
Wenn Fettes Brot die blitzgescheiten Witze schreibt
Und es auf die Spitze treibt
Ging dir das etwa ’n Schritt zu weit?
Alter, selbst Urologen finden unsern Shit zu tight
But it’s allright, baby, coffein makin’ it’s tonight
Und unsre Rechnung, die is aufgegangen wie Pizzateig

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 01:53    Titel: 2. Da draussen (5:22) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

2. Da draussen

Du hast nicht die leiseste Ahnung und kennst das alles nur vom Hörensagen.
Wir ham einiges in Planung, darauf kannst du Gift nehmen oder Björn fragen.
Denn ich rap um mein Leben, kann’s da was Besseres geben
als die drei Harros von eben, die das Niveau wieder heben,
die Vorurteile widerlegen bis der Knoten dann geplatzt ist [fuck this]
Ich hörte selten so etwas Beknacktes.
Wer wagt es und kommt mit mir bis in die Arktis,
wo wir dich burnen, dass du im Krematorium Rabatt kriegst.
Weil mein Part, der lodert, deiner klingt arg vermodert.
Wir ham mit Styles die Charts erobert, die glänzen wie frisch gebohnert.
Heiliger Strohsack! Das ist für manche starker Tobak.
Ich komm mit Bildern wie Kodak und bin der Mann für jede Tonart.
Wenn ich bei mir zu Haus in meiner Plattenkiste stöber,
bastel ich für Euch die Bombe und kein’ lieblosen Scheiß.
Viele Diddl ham euch jahrelang mit Rattengift geködert
Doch das kann euch nicht passieren, wenn ich zum Mikrofon greif.
So trennt sich die Spreu jetzt vom Weizen,
Wie ich mich freu euch zu reizen,
Verlier die Scheu hier zu geizen,
Denn wir sind neu und die Geilsten - Schiff ahoi!
Es schlägt dreizehn, denkst Du dir bei meiner Handarbeit.
Dreh meine Joints nur vom Feinsten,
da spricht bei Dir nur blanker Neid,
Was wir heute produzieren wird erst in Jahren gecheckt.
Doch ich will keine Dankbarkeit, ich will Respekt.
Keine Angst! Dies ist nur die Zukunft,
Könnt ihr mich hören?

Flash Müller baut 'n Haus für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Kay Bee Baby pflanzt 'n Baum für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Rektor Donz zeugt 'n Kind für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Unsre Fans sind die Größten, die Schönsten, die Schlausten!

Yeah, jetzt bekommst du von HipHop’s Schwiegersohn deine letzte Chance.
Nix ist mehr wie gewohnt, überschätzte Schnomps wurden ja eh nie geschont.
Raps par excellence, Rektor Donz ist am Mikrofon.
Ich bin der Letzte, der geht, wenn alle anderen walken,
bin der Letzte, der spricht, wenn alle anderen talken.
Manchmal macht mir diese Scheiße echt Sorgen.
Viele Flaschen können den Hals nicht voll kriegen,
hier kommt endlich der Korken!
Schönen guten Morgen an all die Banausen da draußen.
Ich verteil erst mal ’n paar gute Ratschläge.
In punkto Tüchtigkeit und Ordnung setz ich hier die Maßstäbe,
weil ich tüchtig Gas gebe und ordentlich Arsch trete - ey!
Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier?
Wann, wenn nicht grad? Wie, wenn nicht hart?
Selbst Onkel Punkrock geht nach unserer Show am Stock.
Drei kleine Scheißer laufen Amok mit’m Rammbock.
Hamburgs HipHop-Dinosaurier, 92er Baujahr,
Laden ein auf die tollere Party - au ja!
Wir machen schön ein’ auf dicke Hose wie Oliver Hardy
und riskieren ne dicke Lippe wie Lollo Ferrari.
Mäuschen sag mal Hip - Hip, sag mal Hop - Hop,
sag mal Fettes Brot, oh my god, don’t stop - don’t stop!
Sag mal, wie heißt dieses Showtalent im weißen Oberhemd?
Für Sie immer noch Herr Vorragend!

Flash Müller baut 'n Haus für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Kay Bee Baby pflanzt 'n Baum für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Rektor Donz zeugt 'n Kind für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Unsre Fans sind die Größten, die Schönsten, die Schlausten!
Wo sind meine Leute da draußen?

Die Leute liegen auf der Lauer, denn sie finden unsere Tape gut.
Die anderen Bauern werden sauer wie ne Grapefruit.
Denn sie wissen ganz genau, auf unserem Tanzboden klebt Blut,
denn Fettes Brot geht immer dahin, wo es weh tut.
Doch mach mal halb lang, Alter, ist doch noch kein Grund zum Schreien.
Setz ein Helm auf, spann die Muskeln an und Mundschutz rein,
nur für den Fall, denn wenn das ganze Land zu unser Platte nickt,
kann es gut sein, dass Fettes Brot dich auf die Matte schickt.
Denn du Spacken verstummst, wenn ich wie kein Zweiter abstyle,
mit Backen wie Mumps bei jeder weiteren Zeile.
Das ist packende Kunst, an der ich auch weiterhin feile,
weil so alles begann und uns gibt es seither ne Weile.
Also, Keule, denk nach über einen Neuanfang,
weil selbst erfrorene Ohren Feuer fangen bei unserem Schleudergang.
So sieht es aus! Auch wenn Du die Wahrheit nicht ab kannst,
bei uns ist jeder Laden voll, da kriegst Du Schlappschwanz Platzangst.
Überall lassen wir die Korken knallen, Kollegen.
Da kennen wir wirklich nichts, das steht in allen Verträgen.
Und damit niemand schuppst, schwitzt und sich alle bewegen,
müssen Clubs unsere Gigs in große Hallen verlegen.
Denn wenn wir ne neue Platte aufnehmen, damit auftreten und aufdrehen,
erregen wir aller Ortens ungeahntes Aufsehen.
Bei uns bleibt alles in Bewegung und wir ändern den Kurs nicht,
denn wir sind immer noch durstig.

Flash Müller baut 'n Haus für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Kay Bee Baby pflanzt 'n Baum für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Rektor Donz zeugt 'n Kind für das neue Jahrtausend
Wo sind meine Leute da draußen?
Unsre Fans sind die Größten, die Schönsten, die Schlausten
Wo sind meine Leute da draußen?

Drei Hamburger mit’m Monster-Bass
Saßen auf der Straße und erzählten euch das.
Da kam die Polizei, fragt "Ist sonst noch was?“
Drei Hamburger mit’m Monster-Bass.
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 01:56    Titel: 5. Was hat der Junge doch für Nerven (4:18) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

5. Was hat der Junge doch für Nerven

(Fettes Brot alias "Nachmacher X" - im Schatten der Ärzte)

Er lauert mir morgens an der Schule auf,
denn er ist stärker als ich.
Er hält mich fest, damit ich nicht weg lauf,
denn er ist stärker als ich.
Manchmal ist er extrem gemein,
denn er ist stärker als ich.
Dann zertrümmert er mir mein Nasenbein,
denn er ist stärker als ich.
Er weiß genau, er ist stärker als ich,
aber trotzdem liebst du mich.
Denn keiner hier tanzt Breakdance so wie ich.

Uh hu, Barbara

Er braucht keinen Spickzettel in Mathematik,
denn er ist klüger als ich.
Er spricht fließend Latein und hat ne 1 ich Physik,
denn er ist klüger als ich.
Er lässt mich niemals im Diktat abschreiben,
denn er ist klüger als ich.
Im Gegensatz zu mir wird er nie sitzen bleiben,
denn er ist klüger als ich.
Er weiß genau, er ist klüger als ich,
aber trotzdem liebst du mich.
Denn keiner sprüht Graffiti so wie ich.

Uh hu, Barbara

Nach ihm dreh'n sich alle Mädchen um,
denn er ist schöner als ich.
Er ist braun gebrannt und geht niemals krumm,
denn er ist schöner als ich.
Er küsst die Mädchen völlig ungehemmt,
denn er ist schöner als ich.
Meine Akneprobleme sind ihm fremd,
denn er ist schöner als ich.
Er weiß genau, er ist schöner als ich,
aber trotzdem liebst du mich.
Denn keiner kratzt die Platten so wie ich.

Mit uns kommt sowie so keiner mit,
denn wir sind die Brote und wir sind zu dritt.

Uh hu, Barbara

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:02    Titel: 8. Kleiner Nager (mit Bo & Tobi) (3:40) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

8. Kleiner Nager (mit Tobi & Bo)

Ein buntes Paar in Orange und in Blau.
Die Maus und der Elefant sind echt schlau.
Die Maus kann mit den Wimpern klimpern - "klapp klapp"
und das Elefantgetröte ist bezaubernd wie die Zauberflöte.
Ey Mann, du bist echt ’n Überzeugungstäter:
Dich gab’s schon vor 25 Jahren, und 25 Jahre später gibt’s die Sendung noch immer.
Als ich klein war, kamt ihr durch den Fernseher ins Zimmer.
Sprechen könnt und wollt ihr nicht, das hab ich schnell erkannt,
doch das war auch nicht nötig, weil man ohne Wort verstand,
die Geschichten, die ihr erzählt von schönen Dingen, die es gibt,
Maus Baby, Elefant, yeah, ich hab euch lieb, so lieb... yeah... so lieb.

Lass uns die Sau raus lassen außer Haus heute Abend.
Brauchst keine Angst vor nem Kater haben.
Na, was ist? Äußer dich: Maus oder Mäuserich?
Ach, du sprichst ja nicht, aber immerhin freust du dich.
Mit 25 Jahren, wo so mancher deiner Ahnen schon dünn und ranzig war,
da hat das Leben dich eben nicht gezeichnet.
Du bist wunderbar weich und reichhaltig wie streichfett,
das Gegenstück zu jeder Tratsch- und Klatschweibe
und trotz alledem wöchentlich auf der Mattscheibe.
Och, bleibe doch noch - tja, Baby, eins weiß ich:
Du muss jetzt wohl gehen um 18 Uhr 30 - es ist 18 Uhr 30, es ist 18 Uhr 30, 18 Uhr 30.

Oh Mausi, ich werde dich immer lieben,
wir sehen uns immer Donnerstags zwischen 6 und halb 7.
An Sex mit dir dacht' ich nie - ich steh nicht auf Sodomie,
doch Nacht für Nacht dacht ich wie
du treu auf meinem Bettkasten sitzt.
Natürlich nur als Replikat, aber plauschig und du lächelst verschmitzt.
Daher widme ich dir einen meiner Schmit's-Hits,
somit dein Herz auf Platte statt in Baumrinde ritz.
Du kannst nicht sprechen, doch du schenktest mir so viel Wissen,
Ich würde dich vermissen, wenn du irgendwann verschwindest
und ’n Job als Talkshow-Moderator findest.

Irgendwie ist das Ganze für mich mehr als ne Romanze,
meine Herren, eher eine schwere Affäre durch ’n Fernseher.
Und so bliebe euch die Liebe nur zur Mattscheibe.
Doch für mich ist das anders und ihr wisst das ich keinen Quatsch schreibe.
Da wir uns beide schon seit vielen Jahren kennen,
wurde es endlich Zeit, dass wir das Kind beim Namen nennen.
Denn unser Techtelmechtel lies sich nicht mehr verheimlichen,
um uns vor peinlichen Situationen zu schonen
ähm... werd ich dann halt der Bravo ein intimes Interview geben
und dann darin öffentlich verkünden, dass wir jetzt halt zusammen leben, nur...
der arme Elefant musste leider gehen und das war ziemlich fies, weil
ich mach’s jetzt mit der Maus und er macht Freestyle - Freestyle.

Oh Säugling, oh du süße Maus, ich fand dich geil, weil
du mich leertest wie ich ’n Glas Milch.
Damals war ich noch ’n Knilch,
Doch oh, du süße Maus, ich find dich geil, weil
ich mach Mäuse mit der Maus,
nicht Läuse mit der Laus.
Ich bin raus und bekannt wie Maus und Elefant.
Kleiner Nager, du bist die schönste Maus der Welt!
Ich kann auch wie Louis Armstrong:
Oh, what a wonderful mouse this is!
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:03    Titel: 10. Hausmänner & Liebhaber (8:48) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

10. Hausmänner & Liebhaber

Männer - ob blond, ob braun, ob henna,
Egal, ob du ein Manager bist oder ein Penner.
Es fehlt an Vertrauen zwischen uns und den Frauen,
Gemeinsam müssen wir den Zaun, der uns trennt, abbauen.
Für ein sanftes entkrampftes Verhältnis,
Welches heutzutage leider noch sehr selten ist.
Weil jeder anders über dieses Thema denkt,
Das andere Geschlecht oft in ein Schema zwängt.
Gleichberechtigung heißt nicht gleich Berechtigung zur Ermächtigung.
Ich find, die sind gar nicht so schlecht, die Jungen,
Ich hab immer gemeint, Mann und Frau gehören vereint,
Ich bin dein Freund und nicht dein Feind.
Keine Frage - Sexismus ist eine Plage.
Machos sind die Männer, die ich anklage.
Doch da ist auch die Frau, die ihr Vorurteil pflegt:
[Du bist ein Macho, der sein Hirn in der Hose trägt]
Wägt vorsichtig ab, um dann vehement zu handeln,
Das traditionelle Gefälle muss sich wandeln.
Bis es zum Alltag wird, dass auch ein Mann schwanger wird
Und eh man’s kapiert ist man emanzipiert als Mann.

Mann und Frau, Frau und Mann,
So viele ungeklärte Fragen, oh Mann, wo fang ich an?
Okay, ein Unterschied zwischen Mann und Frau
Ist deutlich zu erkennen im Körperbau.
Doch darüber hinaus ist es schwer auszumachen,
Was sind Gerüchte und was sind Tatsachen.
Zum Beispiel wird mir immer wieder gern erzählt,
Dass Frauen sensibler sind, weil Männern der Sinn dazu fehlt.
Männer sind sexbesessen, Frauen weit davon entfernt,
Mh mh, Leute, ich hab’s anders kennen gelernt.
Auch, dass man als Mann wirklich logischer denkt,
Kann ich nicht glauben, weil bei Logik sich mein Hirn aushängt.
Auch andere Klischees treffen oft nicht zu,
Doch trotzdem lässt mir dieses Thema keine Ruh.
Denn manchmal überlege, wie ist es denn jetzt eigentlich?
Ist es alles Lüge oder worin unterscheid’ ich mich?
Sind wir wirklich gleich oder grundverschieden?
Verschiedene Gefühle oder gleich im Lieben?
Ich kann es euch nicht sagen, doch wenn es jemand kann,
Sag es mir, denn ich bin König Boris und ein ganzer Mann.

Ich bin ein Mann, keine Frau und kein Eunuch,
Ich hab es mir nicht ausgesucht und manchmal hab ich es verflucht,
Wenn ich das Bild der Männer hierzulande anseh,
Dann kann ich es kaum glauben, so tut es mir dann weh,
Nee, oh weh, in welchem Licht ich da steh,
Dazu gehör ich nicht, gucke nicht ins Dekolletee.
Ständig männlich, immer voll den harten
Und dann gibt es auch noch Frauen, die eben das erwarten.
Ich bin kein Schnurrbartträger, Besserwisser, Autopfleger, Im-Stehen-Pisser,
Kein Krawattenumbinder, Messezücker, Kinderschinder, Oberunterdrücker.
Ich kann sie auch nicht hören, die Machosprüche,
Frauen an den Herd und zurück in die Küche,
Denn betrachtest du die Sache einmal ganz genau,
Ist im Restaurant der Chefkoch keine Frau.
Mann und Macho sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Es geht mir auf den Nerv, dieses Imagegetue.
Eins kann ich euch sagen, wenn man Mann und Frau vergleicht,
Man hat’s vielleicht nicht schwerer, doch als Mann hat man’s nicht leicht.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:08    Titel: 12. Dusch dich mal (4:16) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

12. Dusch dich mal

(Hallo, hallo, hallo Leude, hört mal zu,
hier kommt ein neuer Song vom Schiffmeister vom Fetten Brot
Ein Song, der sich gewaschen hat:
Es geht ums Duschen - direkt unter eure Achselhöhlen)
[Wasser ist zum Waschen da, falleri und fallera]

Neulich traf ich meinen Kumpel Matula.
Ich ging so auf der Straße.
Ich sag: "Hallo!", doch irgendwas biss mir ganz tierisch in die Nase.
Es beisst und kratzt mir in den Augen,
das ist wirklich kaum zu glauben.
Ich fange an zu röcheln, husten,
fange an zu schnauben.
“Du hast so ne riesengroße Nase mitten im Gesicht.
Du stinkst Matula, riechst du das denn nicht?
Und deshalb dusch dich mal!“

Dusch dich mal

Später abends war ich auf ner Party von nem guten Freund von mir.
Völlig besoffen betret ich den Raum,
doch Moment, was riecht das hier?
In der Mitte seh ich sitzen
Dokter Renz, der ist am Schwitzen.
Keine Chance abzuhauen,
wegzulaufen, wegzuflitzen.
Er steht auf und kommt mir entgegen,
"Hi, Schiffi!" fängt er an zu reden.
Doch mir ist schlecht,
mir ist übel, ich muss mich übergeben
und deshalb dusch dich mal!

Dusch dich mal

Nächsten Morgen wach ich mit nem Kater auf
und komm kaum aus dem Bett.
Die Party gestern Abend war wirklich deftig, prall, laut, fett.
Doch ich muss hoch aus den Federn,
denn ich hab mit Boris noch 'n Date.
Ne halb Stunde steh ich da,
doch Boris kommt zu spät.
Endlich seh ich ihn dann in der Ferne,
er kommt schnell angerannt.
Von Weitem schon zu riechen:
Ein schweißtriefender Gestank!
"Hey König Boris, du stinks!t"
"Hey Schiffi, ich bin Punk!"
Alles klar... dusch dich mal!

Dusch dich mal

In der Innenstadt endlich angekommen,
doch was seh ich da:
Karlstadt Krabbeltisch - wo bleibt mein Chaoskommissar?
Doch wie war’s auch anders zu erwarten,
hier traf mich dann auch bald
ein Zug vom Geruch und mir wurde heiß und kalt.
Vom ganzen Hin- und Hergerenne,
da wird einem richtig warm.
Ich sag, das ist leicht zu erkennen
an dem Schweißfleck unterm Arm.
und deshalb dusch dich mal!

Dusch dich mal

Und wenn du noch nicht kapiert hast, wovon der Kerl am Mikro singt.
Es geht hier um das Thema, dass das ganze Fette Brot stinkt
wie ein Iltis in der Wildnis oder ein Gouda nach drei Wochen.
Es ist nicht zu beschreiben, wie die Typen damals rochen.
Ich sag, vom ganzen Reime reißen
ist mir schon ganz heiß.
Hey Jungs, wisst ihr was?
Ich glaub, ich riech nach Schweiß
und deshalb dusch ich mal!

Dusch ich mal

Genau, ich geh jetzt duschen.
Dusch mich mal.
Ich geh jetzt duschen.
Komm in die Dusche.
Ich mach jetzt Pause,
geh unter die Brause
Das war der Gesang
über den Gestank.
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:14    Titel: 13. Schade Schokolade (4:36) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

13. Schade Schokolade

"Guten Abend, wir sind Fettes Brot,
direkt aus Hamburg von der Waterkant,
und wir rocken jedes Haus durchs ganze Land!“,
so stand ich wieder auf der Bühne,
bin der Zwerg und nicht der Hüne,
bin der HipHobbit mit dem Tophit - stop it!
Denn irgendetwas stimmt nicht,
irgendwer ergrimmt sich
und die Party war versaut - "Oh, schade!“
Es ist beim Breaker der Notarzt
und beim Maler die Soko.
Schade Schokolade,
dass der Harde gerade bei unserm Auftritt
im Laufschritt wie Aufschnitt zum Brot kommt.
Und prompt drängelt sich der Schnomp in die erste Reihe.
Geschreie - "Ah!“ - ich prophezeie:
Die paar Miesmacher bringen hier die Stimmung in den Keller.
Und schneller als gedacht,
ham sie meine Prophezeiung auch zur Wirklichkeit gemacht.
Ich sag, das war ein Fehltritt, dieser Ausritt.
Doch der Schnomp zahlt ja den Eintritt, wenn er eintritt.
Und so sichert er mein Einkommen und auch meinen Shit.
Vor denen und deren Geschwafel
schütz ich mit ner Tafel Schade Schokolade.

Schade Schokolade

Samstag Nacht und ich trage mein’ Körper aufn Fest.
Nette Leute, gute Musik, sozusagen allerbestens.
Bis das Gesicht auftaucht, das Bände spricht,
das gern Arme, Beine, Hälse und auch Hände bricht.
Ich denk: "Scheiße, was will denn hier das Sackgesicht?
Ach, vergiss es Boris, der interessiert dich nicht.
Einfach nicht beachten, dann lässt er dich in Ruh.“,
und prompt kommt der Schnomp direkt auf dich zu.
"Ey, du Wichser, du Wanderpokal, du Wurstmischer!
Komm sofort her, du redest schlecht über mich und meine Freundin!"
"Nee, tu ich nicht!", "Natürlich tust du das!", "Nee, wirklich nicht!"
Schon fliegt die Faust in mein Gesicht.
Uh ah uh! - Er probiert neue Tricks,
in den Magen geschlagen, ins Gesicht ein paar Kicks
sieht geschmeidig aus, so wie Bruce Lee.
Drehung links, ins Gesicht das Knie.
Aua, aua, aua - Aufhören, es tut weh!
Und der Typ hört auch auf als ich zu Boden geh.
Er war nicht größer als ich und auch nicht stärker - nein.
Doch die waren zu dritt und ich war allein.
"Wie gemein!“, denk ich mir, mach meine Nase wieder grade,
denk "Der Typ hat nichts verstanden: Schade Schokolade!“

Schade Schokolade

Eine schneeweiße Villa in stiller Umgebung,
am großen Fluss, auf einer sanften Erhebung.
Hier lebt unser Held wie im Paradies
und feiert Parties vom Geld seines Vatis.
Gratis gab's zum Abitur den Zweitgolf.
Zweifelsohne: Sohnemann ist ’n Leitwolf.
Vati führt seine Firma mit fester Hand
und hat ’n Restaurant in Westerland.
Für mich begann der Stress dann gestern:
Ich flirte auf nem Fest mit einer seiner Schwestern.
Prompt kommt der Schnomp - Silencium!
Denn er rennt rum, als sei er das Zentrum des Universums.
Renz, besser du verstummst,
denn da steht er: Aufgebläht, als hätt’ er Mumms.
Rums, Bums! - Er wollt mir gleich eine klatschen.
"Hey, soll ein Proll dein Fräulein voll quatschen?“
Nun ja, ich nehm an, jemand wie er hatt’s einfach nötig,
doch meinst du deshalb töte ich?
Er ist so’n Kerl der neben’s Becken pinkelt
und die Klofrau sieht nicht einen Pfennig Trinkgeld.
Der Typ tötet mir auf den Nerv wie Karies und Baktus,
doch er kriegt keinen Kaktus.
Obwohl er nichts merkt oder eben drum grade
kriegt er ne schöne Schade Schokolade...

Schade Schokolade

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:19    Titel: 14. Das Lied vom Ende (5:03) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

14. Das Lied vom Ende

Niemand ist gern allein,
wird mir langsam klar.
Sie küsst grad irgendein Schwein im Laternenschein
und ich schlaf vor Fernseher ein - nein!
Ich hatte mich alles andere als munter gefühlt,
deshalb wohl den Kummer hinuntergespült mit Alkohol.
Bin wider Erwarten wieder erwacht in der Nacht,
muss mal unbedingt dringend wo hin:
Im Magen tobt ne Schlacht.
Ich raff’s nicht, Alter,
torkel trunken durchs Dunkel.
Im Ernst: Dies ist grade schlimmer als Kettenkarussell.
Ich schaff es bis zum Lichtschalter, seh viele funkelnde Punkte.
Und dann? - Wird nicht das Badezimmer, sondern das Treppenhaus hell!
Ausgesperrt im Pyjama und draußen liegt Schnee.
Dieses menschliche Drama spottet jedem Klischee.
Ich brauch jetzt schnell ne Rasenfläche - das ist der Hacken dabei,
denn ich leide leider an Blasenschwäche und muss kacken für Zwei!
Ganz allmählich erinnere mich: Schon immer und ewig
gibt's ne Baustelle an der Hauptstraße, aufm Gehweg
steht'n ganz famoses Dixi-Klo.
Kein allzu großes Risiko.
Also - ich bin drin, hock mich hin.
Doch plötzlich bebt der Boden, es wackeln die Wände,
ich glaub ich spinn, ich werd nach oben hochgehoben.
Diese Idioten hören mich nicht, obwohl ich brüll in einer Tour:
"Seit ihr Kidnapper oder nur die verdammte Müllabfuhr?!“
Unvorstellbar, was ich selber seh:
Sie laden mich auf nen LKW.
Leise fällt der Schnee
und traurig sage ich der Welt "ade“.
Wir halten an, dann geschieht das Ungeheuere:
Sie schmeißen mich mitsamt der Scheiße in ein Becken voller Säure.

Ich frag mich, warum war ich fünf Minuten vor meim Wecker wach?
Mein Schlaf heut Nacht so flach.
Denke scharf nach und dann... ach, da war was!
Ja, irgendwas war da:
Es hatte was zu tun mit Warns, Lauterbach und Schrader.
Es geht um diese Band mit Talent
auf diesem Riesen Event.
Uns lieben die Fans,
doch ich pie mir ins Hemd.
Das ist mir fremd,
weil man mich als MC so nicht kennt.
Denn wenn diese Band brennt,
bin ich eigentlich nicht so gehemmt.
Mann, was ist bloß los? Wo ist mein Kampfgeist?
Im Hals ’n riesen Kloß, auf der Stirn der Angstschweiß.
Dabei rockten wir Shows von Österreich bis vor die Tore Frankreichs.
Jedes Land weiß, unser Scheiß ist brandheiß!
Doch ich steh auf der Bühne, mir tut alles weh:
Kopf, Brust und Bandscheiben
und ich sag "Leute, ich geh und lass mich krankschreiben.
Aber nein, das war ein Scherz!“, hörte ich mich noch sagen,
spürte ein’ Schmerz und mein Herz das letzte mal schlagen.
Und jetzt lieg ich auf der Bühne zusammengebrochen
und denke "Scheiße, die drehen durch, der Saal ist am Kochen!
Verdammt! Ausgerechnet heute geh ich über den Jordan,
doch lächelnd, weil die Leute ne Zugabe fordern."
Denn dass ich wirklich liegen bleib, da hat keiner dran geglaubt.
"Steh auf jetzt!“, werd ich von der Seite angepflaumt
Doch ich bin schon sehr weit oben und hör nen andern Sound
und schicke letzte Grüße an den Underground.

Wie so oft am Morgen
muss ich mir mein Frühstück erst besorgen.
Denn in meinem Kühlschrank herrscht wieder einmal gähnende Leere.
Doch muss ich vorher schnell zur Bank geh’n,
mir Geld aus der Wand nehm’.
Und das liegt zum Glück gleich auf dem Weg, was zu erwähnen wäre.
Steh so zehn Minuten später in der Bank am Automaten.
Dreimal darfst du raten: Natürlich muss ich warten.
Da erkenne ich mein’ Nebenmann - aha - der Typ heißt Hinnerk.
Ist ’n bisschen spinnert schon sein ganzes Leben lang.
Er geht mit einer jungen Dame Arm in Arm zu dem Kassierer.
Was wohl passiert war?
Warum geh’n die schönsten Frauen mit dem Verlierer?
Auf leeren Magen und schweren Herzens,
sag ich "Du bist immer noch der Alte!“
Jan Hinnerk merkt es.
Er dreht sich um, reißt die Augen auf,
ich hab ihn nur verlegen angegrinst.
Er brüllt: "Scheiße, du Spinner, sieh zu, dass du jetzt Land gewinnst!
Halt im eigenen Interesse deine Fresse, sonst passiert was!"
Und alle die uns anstarren, seit ich ankam, interessiert das.
Wollt nur ein bisschen Smalltalk,
er ist geladen wie ’n 9-Volt-Block.
Und faltet mich jetzt fachgerecht zusammen wie ’n Zollstock.
Was soll der Streit?
Er schmeißt die Frau zu Boden, ich merk sofort:
Ich bin zur falschen Zeit am falschen Ort.
Er schreit: "Ich lass mir durch dich Labersack nicht meine Tour vermasseln!
Ich bin ein Mann der Taten, keiner, der nur quasselt!"
Und das Letzte, was ich hörte, war ein Schuss.
Dann war Schluss.
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:21    Titel: 16. Smudos Traffic Beatbox Jam (3:49) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

16. Smudos Traffic Beatbox Jam

Stehen im Stau wieder alle Räder still
Weiß ich genau, was jeder will - whowhowhow
Smudeo Soundsystem geht ab
Ich lache über Lauterbach und tanze auf dem Autodach
Und singe nur für mich - yeah yeah yeah
Smudeo Soundsystem geht ab

Nix geht mehr im Stau auf der Autobahn
Nur hier oben geht was, Frau und Mann, schaut uns an
Reißt die Boxen auf und dann seid dabei
Über den Wolken wie Reinhard Mey
Mit Haut und Haaren gegen den Einheitsbrei
Aaaaight, wir sind der letzte Schrei
Die Langeweile ist jetzt vorbei
Schluss mit der dummen Rumsitzerei
Ihr habt alle hitzefrei
Wenn ihr sonst ins Büro fahrt, hört ihr Mozart
Leute, heute ist Smudeo-Tag in euerm Go-Kart
Denn alle waltons so, auch Jim-Bob und John-Boy
Wir treiben Schabernack wie Rubberduck im Convoy
Wir sehen, ihr seid Gott sei Dank bereit
Jenseits der Leitplanke herrscht der blanke Neid
Jenseits der Leitplanke herrscht der blanke Neid
Verstehste? Ist auch die nächste Tanke weit

Stehen im Stau wieder alle Räder still
Weiß ich genau, was jeder will - whowhowhow
Smudeo Soundsystem geht ab
Ich lache über Lauterbach und tanze auf dem Autodach
Und singe nur für mich - yeah yeah yeah
Smudeo Soundsystem geht ab

Auf dem Highway ist die Hölle los - Verkehrsinfarkt
Doch dieser Beat bleibt frisch wie am ersten Tag
Wir schmieren Pausenbrote, ihr sterbt tausend Tode
In der Hitze sitzen bleiben ist schon lange aus der Mode
Kommt alle raus aus euern PKW
Party aufm Mittelstreifen, Jippjeijehjeh
Okay, das Ambiente ist grausam
Die Getränke sind lauwarm
Wenn wir Spiegeleier auf der Motorhaube brutzeln
Schlagen selbst Biker Wurzeln
Lassen den Sturzhelm purzeln
Auf Ultrakurzwellen ist diese Blechlawine Schwerpunkt
Es steigt die Stimmung in der Sprecherkabine vom Verkehrsfunk
Wir denken grade, is ja ne geile Parade
"Hey, der Stau löst sich auf!", meint Hans-Jürgen aus Staade
Oh, wie schade! Nur noch zwei Kilometer
Bis zur nächsten Traffic Jam
See you later!

Stehen im Stau wieder alle Räder still
Weiß ich genau, was jeder will - whowhowhow
Smudeo Soundsystem geht ab
Ich lache über Lauterbach und tanze auf dem Autodach
Und singe nur für mich - yeah yeah yeah
Smudeo Soundsystem geht ab

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:24    Titel: 5. Das Präteritum schlägt zurück (5:55) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

5. Das Präteritum schlägt zurück

Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah
Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah

Moin moin, uuh, es war schon neun Uhr
Wir erwuchen und ruchen den Gestank der Natur
Jeder schrat von uns ins Bad für eine Rasur,
noch ne kleine Massur für die Nackenmuskulatur
Wir worden hungrig, riefen den Kartenservice:
Halbe bis dreiviertel Stunde,
uns zerloff im Wasser schon das Munde
Fische, gesunde,
doch der schreckliche Geruch much immer noch die Runde
Irgendwas stimmte nicht,
irgendwer nimmte sich
die Fernsehgangschaltung und knippste die hippste TV-Schau an
Wir zappten zu Käpt’n Mola,
der uns mit seinen braunen Cola-Augen anschote
Er much uns eindeutige Angebo(o)te,
wir ham uns reingesahst
und fahrten nach Lanzarote,
die Fetten Brote auf Lanzarote
Plötzlich pizzte der Klingelmann - einmal, zweimal -
kein Karpfen war am Einmarsch,
stattdessen brang er dreimal Pizza Affenbrotbaum
"Hey, hier riecht's ja wie im Kotraum!“
Ham wir auch schon bemurkt!
Den ganzen Tag zerzweifelt durch die Wohnung gegurkt,
doch niemand fund den Grund,
doch niemand fund den Grund

Trotz alledem:
Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah
Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah

Hut ab und muck
auf den gesellschaftlichen Druck
Guck: quelle bouquee dans la WC
Oh je, zerwirrte Psyche
Wir verlobten die Küche in die Küche - noch mehr Gerüche!
Die Flüche der Pharaonen, die bei uns wohnen,
züchen in unser Heim rein
Diese Amoben komm’ bestimmt nicht von allein rein - nein, nein
Sörry, don't wörry, it could be my Kartoffelpörree
Sörry, don't wörry, it could be my Kartoffelpörree
Hurry up, guys! Ohne Fleiß, kein Preis!
Es flosste literweis Schweiß auf der Suche nach dem Scheiß
Wie entdockten Schiffmeisters Cousin unterm Sofa
Mensch, ist doch viel zu eng hier, du Doofer!
Naja, dachten wir, muss ja jeder selber wissen
Und nett wie wir sund, gibten wir ihm dann nen Kissen
Da frugten wir die Sphinx, warum es hier so stinkt´s
Ey Jungs, das seid ihr! Ich spendier euch ’n paar Drinks!
Jau, das bringt’s!

Mal wieder...
Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah
Alles im grünen Bereich heut morgen - oh yeah
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:31    Titel: 6. Meh' Bier (Demo) (4:49) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

6. Meh’ Bier (Demo)

Fettes Brot lässt heute wieder mal die Sau raus,
Und wir basteln uns einen privaten Supergau aus
Hopfen und Malz - Gott erhalt’s!
Denn wenn das Brot mit Freunden feiert, dann knallt’s.
Aufgedrehte Bässe, ’n Pils in der Fresse,
Feucht-fröhliche Nässe und bevor ich es vergesse:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert.
Wer die Party zelebriert, hat das sowieso kapiert,
Deswegen ist uns heute Abend alles scheißegal,
Wie und wo wir feiern, Hauptsache, das Bier ist erste Wahl.
Bezahlen tun wir später, denn wir sind gerade nicht flüssig,
Doch des Feierns und des Bieres noch lang nicht überdrüssig.
Überschüssige Kraft, umgesetzt in Gerstensaft.
Jeder trinkt so lang und so viel, wie er eben schafft.
Wir feiern laut und doll, bis alle auf den Tischen springen
Und am Höhepunkt der Party fangen wir laut an zu singen:

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
Meh’ Bier - denn ich bin ein Biervampir

Schiffmeister ist im Haus,
Und König Boris ist im Haus,
Unser Mann Tobi ist auf’m Klo
Und Rechtsanwalt Dr. Renz sowieso.
O-o-oh… ich bin am Pilzebügeln allein im Waschkeller,
Such noch ne volle Knolle, aber jemand war schneller.
Herr Gastgeber, noch ’n lütten Stimmungsheber!
Ich mach noch einen weg, hab ne Leber wie ’n Seebär.
Ich staun’, denn die Frauen werden netter mit jedem Pils.
Sag, was du willst, ich glaub, ich bin in Beverly Hills.
Jetzt gilt’s - I got fat skills - dank des einen oder andren Promills.
Vor’m Haus in allen Winkeln stehn Leute und pinkeln.
Fips hat wieder ’n Schwips und zitiert Abraham Lincoln.
Um ihn herum entsteht Kuddelmuddel,
Während ich im Sand nach ner Pfandbuddel buddel.
Ich schwenke zur Tränke, äh, ich schwanke zur Tanke:
"5 Halbe fürs Sägewerk!" - "Bitte!" - "Danke!".
Kranke und Kinder zuerst ins Rettungsboot.
Bieralarm - hier kommt Fettes Brot!

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
Meh’ Bier - bevor ich hier was abmontier’

Hey Ihr! Hää?
Ich sehe hier eine ganze Menge Leute, die wollen wie wir meh’ Bier.
Ich hol gerade Nachschlag, ich Trunkenbold
Und komm mit einem dicken Fass jetzt auf euch zugerollt.
Ich fühl mich richtig wohl mit der Flasche in der Hand
"Ich seh den Fisch hinter mir an der Wand".
Fand eine Bierdose, muss ich doch mal gleich dran nippen.
Ääh? Lecker-schmecker - randvoll gefüllt mit Kippen!
Kipp ’n Inhalt ins Klo, ich musste sowieso pissen.
Nach soviel Bier tut das Not, müsst Ihr wissen.
Schiffmeister, mach meinem Namen Ehre, entleere meine Blase
Und kehre um, um Musik zu hören und wage
Mich in den Kampf um die Stereoanlage,
Ertrage schon seit Stunden schlechte Techno-Musik.
Geschafft! Jetzt hören wir mein Lied.

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
Meh’ Bier - denn ich bin ein Biervampir

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
- Weil ich ein Brötchen bin!

Ich sitz hier seit einer Weile ziemlich dumm
Allein um meine Stammtischrunde rum.
Drum setzen sich da plötzlich drei Musketier’ zu mir
Und bestellen beim Wirt meh’ Bier.
Meh’ Bier für die Runde, von der ich hier Kunde tu.
Gieß noch mehr dazu; ich lass dir keine Ruh,
Wenn es um’s Trinken geht, lass uns doch mal schauen,
wer noch beim Hinken steht.
Nach Schinken zu stinken ist ein Wermutstropfen.
Ich stink lieber nach Gerste, Malz und Hopfen.
Wärste halt so’n Pfropfen auf der Flasche,
dann stiftest du ungut Unmut mit deiner Masche,
denn ich erhasche dich, wenn du die Flasche nicht in den Mund nimmst.
Stimmt’s, dass du ein BH bist - ein Bierhalter,
der nach Stunden pro Halbe misst?
Bin kein Politiker, der sich am Buffet nährt,
Doch ich fordere meh’ Bier, bis sich mein Magen umkehrt.
"Herr Ober, noch’n Pferd!"

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
Meh’ Bier - denn ich bin ein Biervampir

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
Meh’ Bier - bevor ich hier was abmontier’

Meh’ Bier - unser Lebenselixier
Meh’ Bier - wozu sind wir sonst denn hier?
Meh’ Bier - weckt das Partytier in mir
- Weil ich ein Brötchen bin!

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:36    Titel: 7. Schule der Gewalt (2:48) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

7. Schule der Gewalt

Er steht morgens früh auf und der Horror beginnt:
Er muss kämpfen in einem Kampf, den keiner gewinnt.
Wie ein Soldat im Krieg der Sinnlosigkeit,
mit der Knarre und dem Messer, jetzt isser bereit.
Es geht los, es klingelt zur Pause.
Nach der ersten Stunde, läutet sie ein: Die erste Runde.
Es klopft ihm jemand auf die Schulter, nicht unbedingt grad zart,
das Klopfen war 5 Mark und er der Ziesenautomat.
Und ihm ist klar, dass er nur ein Opfer war
im Teufelkreis der Kindermafia.
Aber es hat einfach keinen Zweck:
Neulich hat er sich geweigert, nun is die Jacke weg
und die Schuhe versteigert.
Als er dann was sagte, schlug der Kerl mit seinen Pranken drauf.
Der Lehrer wusst von nichts und er lag dann im Krankenhaus.
Auch der Lehrer aus der neunten hat noch nicht kapiert,
was an seiner Schule Tag für Tag so passiert.

Ein Lehrer brachte einen Schüler zur Polizei.
Wer hier wirklich regiert, brachten sie ihm sofort bei.
Warum kein Schüler was sagte, hatte er nicht verstanden,
bis seine Kollegen ihn bewusstlos wiederfanden.
Ein Schüler schoss mit Gas auf ein Kind,
er traf das rechte Auge und auf dem isses jetzt blind.
Auch ein Mädchen auf der Schule sieht doch ziemlich traurig aus.
In der letzten großen Pause kam sie aus dem Klo nicht raus.
Die Jungs hatten ihren Spaß und ließen sie dann liegen.
Jetzt versucht der Seelenarzt, sie wieder hinzukriegen.
Auch ein anderer hat kein Glück gehabt:
Am Montag letzte Woche holte ihn der Notarzt ab.
Sein Schutzgeld hatte er zuhause vergessen,
erst gab’s Nierentritte, dann musste er Scheiße fressen.
Manch einer wird sich fragen:
Wann platzt ihm denn der Kragen,
denn es schlagen ihm die Dinge wortwörtlich auf dem Magen.
Doch warum sie sich so plagen,
anstatt zu wagen, was sagen,
die Leute anzuklagen,
weil sie die Angst nicht mehr ertragen.
Viele Schüler in Deutschland haben Angst,
was du an ihren ängstlichen Blicken sehen kannst.
Doch sie schweigen weiterhin
und die Waffen regieren.
So wird man niemals stark,
so wird man immer verlieren.
Doch Tränen, Bitten, Schrei’n,
das lässt sie alle kalt.
Ja so ist das Leben in der Schule der Gewalt.

Tja, so ist das Leben in der Schule der Gewalt.
Tja, so ist es eben in der Schule der Gewalt.
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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:38    Titel: 9. Sonntag (5:16) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

9. Sonntag

Es ist Sonntag - ein Tag, den ich gar nicht mag,
weil ich mich sonntags viel zu viele dumme Fragen frag.
Sonntags ist es ruhig und still
und ich weiß nicht wie und was ich machen will.
Und dann kommen diese Fragen nach dem woher, wohin,
war alles falsch oder richtig oder hat es keinen Sinn?
Bin ich wirklich das, was ich meine zu sein
oder besteht mein Welt nur aus Trug und Schein?
Nein, keine Frage soll mir heut den Tag versauen,
denk ich mir und geh in meine Träume abhauen.
Auch dort ist keine Antwort auf die Fragen in Sicht.
- Tja, König Boris vielleicht gibt es die nicht.
Kann schon sein, doch sie sind ja da, diese Fragen
und manchmal kommt der Punkt, da kann ich’s nur noch schwer ertragen,
da möcht ich abhauen, mir meine Welt bauen,
in den Süden reisen, mich nur umschauen.
Ja oder Nein? Wahrheit oder Schein?
Ist das wirklich alles oder kann da mehr sein?
Wer weiß das schon - doch das ist, was ich so frag... Sonntag.

Sieben Sinne sagen "nein“, wenn ich aufwach,
und meine Augen ein wenig aufmach.
Ein neuer Tag steht vor der Tür,
ich habe ein Gespür dafür:
Es ist Sonntag
und ich hass´ alles das, was ich sonst mag.
Wiedermal Quelle der Qual,
Terror total, wenn ich mir ausmal,
dass ich jede falsche Wahl irgendwann mal teuer bezahl.
Langsam wird’s eng im Gedränge der Welt,
wird es gelingen mich zum springen zu bringen für Geld?
Hält mein Anstand stand der Maschinerie?
Wie leist´ ich mir geistige Autonomie?
Wieder flieh ich im Taxi aus unserer Galaxie.
Ich krieg es nicht hin, mich heut zu besinnen
und noch weniger kann ich mich Sonntags entspannen.
Ehe ich innerlich zu kochen anfang,
geh ich pennen und freu mich auf den Wochenanfang.

Manchmal habe ich Tage, da möchte ich einfach Party machen:
Möchte Hüpfen, Springen, Singen, Tanzen, Rappen oder Lachen.
Manchmal habe ich Tage, an denen das nicht geht.
An denen die Zeit still steht, sich alles im Kreis dreht.
Wenn ich alleine vor mich hin philosophiere,
in ne Kerze stiere, mich und mein Leben reflektiere,
bin ich nicht der Schiffmeister, sondern einfach nur Björn,
möchte am liebsten nichts und Niemanden hören.
Vielleicht mag es für den einen oder anderen komisch klingen,
doch frag ich mich dann: Wo bin ich jetzt, wo will ich hin?
Auf welchem Wege möcht ich mein Ziel erreichen?
Muss ich dabei rennen oder will ich dabei schleichen?
Die Weichen für sein Leben stellt man immer jetzt,
wie man sich einschätzt.
Entsetzt stellst du fest: Du hast keinen Test ob du andere verletzt,
Prioritäten werden gesetzt, von Entscheidungen gehetzt.
Da bleibt dann wenig Zeit, mit sich selber klarzukommen.
Wie wirst du von dir selbst und von andren wahrgenommen?
Das war so ein Tag, der für mich kein’ Horizont hat.
Das war das Ende des Sonntags.

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BeitragVerfasst am: 24.04.2005, 02:42    Titel: 13. Herrenabend (4:18) Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

13. Herrenabend

Ist es ein Vogel? - Nein!
Ist es ein UFO? - Nein!
Es ist kein Vogel, kein UFO - na dann isses ’n Flugzeug!
Nein, es ist Fettes Brot, also duckt euch!

Denn ich erzähl euch von drei Tagedieben, die sich schon seit Jahren lieben,
hin und wieder in die Haare kriegen, doch bis jetzt sind alle dageblieben.
Denn wir sind eine Einheit, wie der Elch und IKEA.
Alles läuft geschmiert wie mit Milch von Nivea.
Denn wir brauchen nur ’n paar Kräuter und ’n Platz im Trockenen,
dass wir zu Sounds aus Jamaika ne Nacht lang rocken können.
Das ist es, was ich liebe: Wenn drin ist, was draufsteht,
irgendjemand stundenlang auflegt.
Wenn wir wie Affen mit den Köpfen nicken, bis alle Nacken knacken,
das ist, was mir unter die Haut geht.
Bis irgendeinem von uns leicht verwirrten Trotteln plötzlich aufgeht,
dass wir das Essen vergessen wie Models auf’m Laufsteg.
Ja, das ist doch noch lange kein Grund, warum man schwitzen müsste.
Wir lösen das Problem im Sitzen mit nem Griff zur Pizzaliste.
Und bis zur Fütterung suchen wir auf Krautsalat ’n Doppelreim.
Das geht viel schneller als ne Autofahrt in Hockenheim.

Aus Scheiße Gold zu machen - Simsalabim
Ist für mich doch keine Kunst
Und hört hier irgendwer Stimmen
Ist es nicht weiter schlimm
Das sind nur ich und meine Jungs

Wie kann es das geben, dass ich niemals die Lust verliere?
Weil wir eben mehr Dinge erleben als die Musketiere.
Doch nicht von wegen: Mantel und Degen.
Wusstet ihr, Kollegen? Ich krieg schon ’n Tennis-Arm von dreimal Hanteln heben.
Wir ham zusammen in all den Jahren so manches Land entdeckt,
manchen Strand gecheckt - immer ’n derben Track im Handgepäck.
Doch auf den meisten Reisen wird nur die Reeper-Bahn in Brand gesteckt
und geht es einem von uns schlecht, gibt’s Lebertran ans Krankenbett.
Denn nicht nur am Herrenabend, sondern auch an schweren Tagen
zeigen wir, dass wir uns wirklich gern haben.
Wir sind große Jungs und hart im Nehmen.
“Er war einer von uns“ wird auf meinem Grabstein steh’n.
Bis dahin zieht die Karawane noch ’n bisschen weiter.
Man weiß halt, worauf’s ankommt, ab nem gewissen Alter.
Ihr wisst schon, von dem her, dass nicht nur äußere Werte zählen
und mit euch wird ich noch ne ganze Herde Pferde stehlen.

Aus Scheiße Gold zu machen - Simsalabim
Ist für mich doch keine Kunst
Und hört hier irgendwer Stimmen
Ist es nicht weiter schlimm
Das sind nur ich und meine Jungs

Das sind nur ich und meine Jungs

Und meine Jungs kenn ich so gut wie meine Westentasche.
Sie können mir kein’ vom Pferd erzählen, selbst mit der besten Masche.
Ich darf mir ihre Karre leihen, ihrer Geschwister knutschen,
ihnen ganz allein die Haare schneiden und die Eltern duzen.
Gibt’s denn ne größere Befriedigung,
als abzufeiern bis zum Siedepunkt? - Noch nicht nachweisbar!
Ham euch den Schlaf geraubt wie Diebe, drum
landen wir auf dem Präsidium - Tach, Herr Wachtmeister!
Am nächsten Morgen mach ich den Weckdienst
und sag “Ey Jungs, ihr seht ja schlimmer aus als ungeschminkte Drag Queens!“
Sind meine Witze auch schäbig wie der Fraß im Fast Food-Laden,
ich weiß, ihr versteht mich und seid für jeden Spaß zu haben.
Dreimal darfst du raten, wer hier die coolsten Kollegen hat.
Ich seh sie jeden Tag: Die tollsten Typen der Gegenwart!
Eigentlich soll ich ja nicht "We are the Champions“ singen,
doch manchmal muss man sich auch selber mal ’n Ständchen bringen.

Aus Scheiße Gold zu machen - Simsalabim
Ist für mich doch keine Kunst
Und hört hier irgendwer Stimmen
Ist es nicht weiter schlimm
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