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Melle79
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BeitragVerfasst am: 18.09.2005, 01:32    Titel: CD "FINKENAUER" Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!
Für alle die mal wissen möchten, was für eine Musik Pascal Finkenauer sonst so macht, hier eine CD-Rezension zu seinem ersten Solo-Album "FINKENAUER" von 2004:

"Poesie kommt solo
(von Valentin Schwarz, 06. Oktober 2004)

Der Sänger von JAW fühlt sich zu musikuntermalten Gedichten berufen, die sich jenseits von jedweder Stilfindung zu behaupten versuchen.

"Ich sehe mich stehen an einem schmalen Rand . . ." - Mit diesem Zitat des Poeten Finkenauer ist eigentlich alles gesagt. Der frühere Sänger der deutschen Elektronikgruppe "JAW", später umbenannt in "The Black Cherries", wandelt auf seinem Solo-Erstling noch etwas unsicher zwischen Pop (und Ablegern), Elektronik, Hip-Hop und Songwriterstil. Kann man das diesmal noch als Geburtsschwierigkeiten gelten lassen, so hat er beim nächsten Longplayer hoffentlich sein Metier gefunden.

Der optische Ersteindruck vermittelt auf dem Cover einen Bohemien, der melancholisch auf den Seiten des Begleitheftes herumgeistert, wohingegen der akustische Eindruck leicht erstaunen lässt. Hat da etwa wer von den Sportfreunden geklaut? Nein, denn nicht einmal die wären imstande, derart unbeugsam den Taktschlag zu hämmern. Dann - animalische Schreie und eine Keyboard-Rockorgel. Und wenn unser Künstler dann rebellisch und unrhythmisch gegen den Schlag textet, merkt man sich die Botschaft noch viel besser: "Wir schreiben die Gedichte neu".

Die Liedtexte sind sowieso ein Kapitel für sich. Ist das nun Musik mit großteils ungewohnt starken und aussagekräftigen Texten oder ein Gedichtevortrag mit Musik als Beilage? In den Texten und deren Ausführung liegt nämlich Finkenauers wahre Stärke. Verschwenderisch verstreut liegen da die vielen Textzeilen jungfräulich brach und einmal fährt er mit eiskaltem Staccato, einmal mit dem Falsett eines Justin Timberlake ("feuer") oder auch mit eindringlichem Sprechgesang à la Peter Heppner von Wolfsheim darüber. Aber Pascal Finkenauer kann auch singen! Manchmal hört man den schon etwas in die Jahre gekommenen Grönemeyer durch - wie in der balladesken Singleaus-koppelung "völlig egal".

Bei der Melodieführung hüpft unser Arrangeur mit Hilfe von Mischer Götz Botzenhardt (u.a. bei Faithless tätig) zwischen Flamenco-Verschnitt ("feuer"), übersüßem Pianospiel ("danke"), Musicalversuch nach Sylvester Levay ("wind rückwärts drehen"), ernsterem Hip-Hop ("im park"), sangbarer Elegie wie bei den Prinzen ("wieder mal") und Pseudo-Reggae à la Gentleman herum.

Aber er macht das nicht ungeschickt. Instrumentatorisch hat Finkenauer ungeachtet seines angeblichen Dilettantismus nette Arrangements gefunden. Manche Synthesizerstreicherklänge lassen wahrlich Stimmung aufkommen, und wenn man neben entspanntem Hören auch die Songtexte mitverfolgt, entdeckt man interessante deutsche Musik auch neben und zwischen Juli, Sido, Gentleman und diversen anderen gehypten Popgrößen. Und die frohe Botschaft am Schluss: Man darf weiter hoffen, denn "man lernt aus seinen fehlern" ("im park")."

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Melle79
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BeitragVerfasst am: 18.09.2005, 01:38    Titel: noch eine... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Und hier habe ich noch eine gute gefunden:

"Finkenauer: Eine schwarze Kirsche auf Solopfaden (von André Depcke)

Pascal Finkenauer, eine Hälfte des Punkrock-Duos "The Black Cherries", bringt mit "Finkenauer" nun sein erstes Solo-Album auf dem Markt und stellt darauf vor allem seine poetische Ader in den Vordergrund.

"Ja, ich habe ein Anliegen, wenn auch nur ein kleines. Meine Musik soll die Momente festhalten, in denen etwas aufbricht - und dann lächelt. Momente in denen sich Poesie zu Wort meldet, schon fast unhöflich wird. Ich möchte meine Ängstlichkeit vor sich selbst und vor den anderen untergraben. Und ich spreche einer Individualität das Wort, einer Individualität, die nicht gegen andere gedacht ist, sondern die zu sich führt, und gerade dadurch die anderen nicht vergisst", sagt Pascal selbst über seine Musik.

Finkenauer verwendet dabei verschiedenste Musikrichtungen und formt daraus seine Lieder. Lieder, die mehr sind als die Summe ihrer einzelnen Teile. Four-to-the-floor, Flamenco-Fetzen, Punk, Tourette-Rap, große Piano-Gesten, Liedermacher-Lieder, verrückt gewordener R&B - Schubladen fassen das nicht.

Vorab gibt es ab Mitte August die Single "Völlig Egal" aus dem Anfang September erscheinenden Debüt-Album "Finkenauer", auf der Pascal schon mal die Sehnsucht in seiner Musik unterstreicht und dabei auch zum Nachdenken und vor allem zum Zuhören animiert.

Pascal Finkenauer, ein poetischer Punk aus der Lüneburger Heide - klingt komisch, hört sich aber gut an."

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Melle79
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BeitragVerfasst am: 18.09.2005, 01:51    Titel: and once again... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

And once again...

"FINKENAUER "Finkenauer" (Kiddo / Sony Music) (von Stefan.)

Wenn ein Künstler einer Platte seinen eigenen Familiennamen gibt, ist er entweder einfallslos oder leidet an Selbstüberschätzung oder aber besitzt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Bei Pascal Finkenauer könnte man letzteres vermuten. Sein Solodebüt ist eine sehr individuelle Scheibe, zu der nichts besser passt als eben das Prädikat "Finkenauer".
Pascal Finkenauer war bisher Frontmann von JAW und THE BLACK CHERRIES und wurde gern mit Peter Heppner, der Stimme von Wolfsheim, verglichen. Der Vergleich mag hier und da nicht ganz aus der Luft gegriffen sein. Finkenauer allerdings ist weitaus mehr als die Reduktion auf diesen Vergleich, der ihn im Übrigen ehrt.
Stilistisch bewegt sich Finkenauer zwischen allen nur denkbaren Koordinaten: Rock, Elektronika, Piano-Passagen, Pop, Rap, Liedermacher-Elemente... Man könnte dem Künstler vorwerfen, dass er sich einfach nicht festlegen will bzw. kann. Mag sein. Interessanterweise gelingt es Finkenauer aber gerade durch die Stilvielfalt, seine Geschichten musikalisch adäquat auszudrücken. Die meisten Titel zeichnen sich eher durch eine ruhigere und melancholische Grundstimmung aus. Sperrige Tracks wie "Winde rückwärts" entfalten ihre Faszination nach mehrfachem Hören. Gleiches gilt auch für die Texte, die so voller sprachlicher Bilder und toller Geschichten stecken, dass man sich Zeit nehmen muss, sie zu entdecken. Oft sind es scheinbar banale Dinge, für die Finkenauer wundervolle Worte findet: "Du weißt genau, das wird alles wieder gut. Du weißt genau, morgen geht der Tag von vorne los." (in "Im Park").
"Finkenauer" ist ein Album ohne Kompromisse. Ein Album, das sich abhebt von der gängigen deutschsprachigen Rock- und Pop-Musik. Ein Album, das in keine Schublade passt - und genau deshalb großes Potential besitzt."

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